Bewegte Quellen festhalten. Wie wird in Zukunft auf digital verfügbare audiovisuelle Quellen verwiesen?
Traverse
Als Historiker mit einem Fokus auf das 20. Jahrhundert arbeiten die Autoren dieses Textes immer wieder mit audiovisuellen Quellen. Das ist nicht nur der Bedeutung dieser Medien für den Untersuchungszeitraum, sondern vor allem dem Internet und den damit verbundenen jederzeit verfügbaren, digitalen Findmitteln geschuldet. Der Weg von der Google-Suche ins Online-Archiv des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) ist sehr kurz geworden und kann bequem am Rechner zurückgelegt werden. Diese neuen Werkzeuge prägen heute den Alltag einer jeden (Zeit-)Historiker*in. Das macht audiovisuelle Quellen zu einer beliebten Quellengat- tung, die immer häufiger in wissenschaftlichen Publikationen eingesetzt wird. Umso erstaunlicher ist es, dass wir uns in der Bezugnahme auf diese Quellengattung in wissenschaftlichen Publikationen noch immer auf Text und Standbild beschränken. Es ist an der Zeit, dass wir das Zitieren von audiovisuellen Quellen an die Möglichkeiten des Internets anpassen.
Zurück nach obenZitat
@article{federer2020,
author = {Federer, Lucas and Mähr, Moritz},
publisher = {Chronos},
title = {Bewegte Quellen festhalten. Wie wird in Zukunft auf digital
verfügbare audiovisuelle Quellen verwiesen?},
journal = {Traverse},
volume = {27},
pages = {159–166},
date = {2020-01-01},
url = {https://moritzmaehr.ch/publications/federer2020.html},
doi = {10.5169/seals-914091},
langid = {de}
}